

Der Präsident des Landtags, André Kuper, zeichnet Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler für ihre Verdienste um das Karnevalsbrauchtum aus.
Für sein Engagement ist heute der Aachener Stadtbetrieb mit dem Orden „Würdigung des Brauchtums“ geehrt worden.
Insgesamt erhalten 17 Persönlichkeiten und Vereine aus ganz Nordrhein-Westfalen den Orden. Sie waren von den Karnevalsverbänden im Land vorgeschlagen worden. Der Landtag Nordrhein-Westfalen zeichnet zum 11. Mal die verdienten Karnevalistinnen und Karnevalisten aus.
„Der Karneval in Nordrhein-Westfalen ist mehr als Brauchtum – er ist ein lebendiger Ausdruck unserer Identität, unserer Kultur und unseres Miteinanders. In einer Welt, die von Krisen wie dem Krieg in der Ukraine und den Spannungen im Nahen Osten erschüttert wird,
pflegen wir vor Ort Gemeinschaft, Freude und Brauchtum. Der Karneval ist in allen Regionen unseres Landes verwurzelt.
Und das ist den vielen Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtlern zu verdanken, die mit Leidenschaft und Hingabe das Brauchtum bewahren.
Ihre unermüdliche Arbeit in den Vereinen und Verbänden verdient höchste Anerkennung.
Sie sind die guten Seelen unserer Gesellschaft – in der fünften Jahreszeit und darüber hinaus“, gratuliert der Präsident des Landtags, André Kuper.
Er überreichte den Geehrten gemeinsam mit Vizepräsident Rainer Schmeltzer, Vizepräsidentin Berivan Aymaz und Vizepräsident Christof Rasche die Urkunden und den Orden des Landtags.
Über den Aachener Stadtbetrieb heißt es in der Laudatio des Festausschusses Aachener Karneval: „Traditionell werden nach den Zügen in Aachen die Straßen durch die jeweiligen Reininungsdienste der Kommunen gesäubert. Die für die Reinigung Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind selbst Karnevalistinnen und Karnevalisten und können an den tollen Tagendie Züge nicht genießen, sondern arbeiten seit Jahrzehnten für unser Brauchtum Karneval.
Die Ehrung soll Anerkennung und Zeichen der Wertschätzung für diese Menschen sein, die wir liebevoll die Orangen Funken nennen.”
www.aachenerkarneval.de
Foto: Landtag NRW/Wilfried Meyer